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Cello Unterricht: Alles was man wissen muss

Natürlich kann man auf eigene Faust Cello lernen. Ein Musiklehrer unterstützt einen aber optimal und bewahrt einen vor den klassischen Anfängerfehlern beim Spielen und im Umgang mit dem Cello. Haben sich diese Fehler erst einmal eingeschlichen und sind zur Routine geworden, wird man sie später nur schwer wieder los. Auch was das ergonomisch korrekte Spielen anbelangt kann man selbst nur schwer einschätzen, ob man in dieser Hinsicht alles richtig macht oder noch daran zu feilen ist, um später keine Probleme mit Rücken und Gelenken zu bekommen. Ein professioneller Lehrer erkennt sofort die Defizite und kann einen gleich korrigieren, damit eine korrekte Spielweise und Sitzhaltung zur Gewohnheit wird.

Einen guten Cellolehrer finden

Es gibt viele Cellolehrer die nicht an eine Institution gebunden sind und bei sich zuhause oder sogar bei Schülern Musikunterricht anbieten. Ein guter Start wenn man auf der Suche nach einem guten Lehrer ist wäre sicher, zunächst über eine Suchmaschine alle lokal gelisteten Cellolehrer ausfindig zu machen und zu schauen, ob es Rezensionen und Kundenmeinungen gibt die positiv ausfallen. Auch ein Blick auf die Internetpräsenz lohnt sich eigentlich immer, wenn es denn eine gibt. Man kann auch nach dem Namen suchen und sich die Vita durchlesen. Hat man einen guten Eindruck von dem Lehrer gewonnen, kann man ihn kontaktieren um eine unverbindliche Probestunde zu vereinbaren oder um bei einer echten Cellostunde mit Schülern einmal vorbeizuschauen und hineinzuschnuppern. Ist man überzeugt und die Chemie mit dem Lehrer stimmt, kann man auch gleich einen Termin für die erste Cellostunde vereinbaren. Ein Problem ist oft, dass viele Lehrer einen vollen Terminkalender haben und teilweise voll ausgelastet sind, sodass es oft gar nicht so einfach ist, überhaupt zeitnah und ohne auf einer Warteliste zu schmoren, anfangen zu können mit dem Unterricht.
Eine Alternative findet man bei Musikschulen. Fast jede mittelgroße Stadt hat auch eine städtische Musikschule die Unterricht für eine Vielzahl an Musikinstrumenten anbietet. Hier hat man mehr Kontakt mit anderen Musikschülern und es eröffnen sich auch mehr Möglichkeiten an Wettbewerben teilzunehmen, in einem Orchester mitzuwirken und sich einzubringen.
Privater Cello-Unterricht ist oft etwas flexibler und günstiger. Am Ende sollte man sich immer für die beste Option entscheiden. Das heißt, dass man den für sich besten Cellolehrer ausmacht der im Budget liegt und einen zeitnah als Schüler aufnehmen kann. Beschleicht einen nach ein paar Stunden oder zu einem späteren Zeitpunkt übrigens das Gefühl den falschen Lehrer erwischt zu haben – ob dies am Lehrer als Person liegt, seinen Methoden die einem nicht zusagen oder irgendetwas sonst, dann sollte man dies ansprechen um eine schnelle Änderung herbeizuführen und dann nicht zögern, einen neuen Cellolehrer zu suchen, wenn es dabei bleibt. Denn Motivation ist beim Erlernen eines Instruments immens wichtig. Ein langer Atem garantiert stetigen Fortschritt, wenn man genug übt. Und ein Cellolehrer der einen wirklich motiviert und voranbringt ist hier absolut essenziell.

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Wie viel kostet Cello-Unterricht?

Die Kosten für Cello-Unterricht können ganz unterschiedlich ausfallen, wenn es auch eine Tendenz oder einen Bereich gibt, den als üblich bezeichnen kann. Ein professioneller Lehrer der ein Studium absolviert hat und eine hohe Qualität im Unterricht bieten kann, wird niemals Einzelunterricht für 15 Euro die Stunde anbieten können. Sein Honorar wandert ja nicht 1:1 in seine Tasche, sondern muss noch versteuert werden und sämtliche Betriebsausgaben wie die Miete der Unterrichtsräume und die Kosten die im Zusammenhang mit der Pflege und Wartung der Instrumente anfallen, decken.
Sollte man doch einen Lehrer finden der in diesem Preisbereich Unterricht anbietet, handelt es sich dabei sicher um einen Amateur. Der Unterricht kann sehr gut sein und einen wirklich voranbringen, die Gewissheit darüber erlangt man oft aber erst viel später. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein professioneller Lehrer einem den besseren Unterricht bietet, ist einfach höher und den Aufpreis in den meisten Fällen auch einfach wert.
Gängige Preise für Einzelunterricht sind 40 bis 50 Euro. Entscheidet man sich für Gruppenunterricht, wird es natürlich günstiger, auch wenn dieser meist nur auf den ersten Blick wirklich weniger kostet. Eine Musikstunde mit mehreren Schülern ist für den Cellolehrer in der Regel kein großes Problem. Aber für jeden einzelnen Schüler verliert der Cello-Unterricht so an Effektivität und Individualität. Sollte man doch einen Lehrer finden der in diesem Preisbereich Unterricht anbietet, handelt es sich dabei sicher um einen Amateur. Der Unterricht kann sehr gut sein und einen wirklich voranbringen, die Gewissheit darüber erlangt man oft aber erst viel später. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein professioneller Lehrer einem den besseren Unterricht bietet, ist einfach höher und den Aufpreis in den meisten Fällen auch einfach wert. Gängige Preise für Einzelunterricht sind 40 bis 50 Euro. Entscheidet man sich für Gruppenunterricht, wird es natürlich günstiger, auch wenn dieser meist nur auf den ersten Blick wirklich weniger kostet. Eine Musikstunde mit mehreren Schülern ist für den Cellolehrer in der Regel kein großes Problem. Aber für jeden einzelnen Schüler verliert der Cello-Unterricht so an Effektivität und Individualität.

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